Augentraining Teil 2

Augentraininng Teil 2: Aktive Augen

Diese Übungen aktivieren Ihre Augen und sorgen dafür, dass Sie bewusster sehen: Da wir in unseren Tagen sehr viel Zeit damit verbringen, auf Bildschirme zu sehen, gebrauchen wir unsere Augen auf viel begrenztere Art. Die nachfolgenden Übungen sind besonders dann eine gute Abwechslung, wenn Sie sehr beschäftigt sind und keine Zeit haben für längere Spaziergänge oder eine andere Art von Pause.

Wie bei den anderen Übungen gilt auch hier beim Augentraining Teil 2: Zunächst erst einmal gut aufwärmen. Strecken Sie Ihren Körper aus und gähnen Sie ein paar mal. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie in einer ruhigen und ungestörten Umgebung sind, wenn Sie diese Übung machen. Beginnen Sie stets damit, dass Sie sich kurz an Ihre Rasterbrille gewöhnen: Setzen Sie diese spätestens ein paar Minuten vor Beginn der Übung auf.

Auf und nieder federn

Diese Übung machen Sie am Besten, wenn Sie aus dem Fenster, von einem Balkon oder einer Terrasse aus sehen. Stellen Sie sich dabei so auf, dass Sie die Aussicht jeweils durch die (horizontal) mittlere Reihe der Löcher in Ihrer Brille sehen können. Federn Sie nun Ihren ganzen Körper auf und ab, in ruhigem Tempo, auf Ihren Zehen. Bewegen Sie Ihre Fersen, wobei Ihre Zehen auf dem Boden bleiben. Lassen Sie Ihre Schultern entspannt hängen. Anschließend konzentrieren Sie sich auf die Bewegung in Gegenrichtung der Objekte, die Sie sehen: Einige der Objekte, die sich in Ihrer Nähe befinden, scheinen sich aufwärts zu bewegen, sobald Sie beim Federn Ihren Körper abwärts bewegen (und umgekehrt). Um optimal von dieser Übung zu profitieren, führen Sie sie am besten sehr langsam aus.

Auf und ab springen

Wieder sorgen Sie für eine gute Aussicht. Diesmal konzentrieren Sie sich jedoch auf eine horizontale Linie. Springen Sie vorsichtig auf und ab (kommen sie dabei mit beiden Füssen vom Boden weg und landen Sie auch vorsichtig wieder auf beiden Füssen). Führen Sie diese Übung ganz ruhig aus. Beim Springen konzentrieren Sie sich auf eine horizontale Linie direkt vor Ihnen. Sie werden fest stellen, dass sich diverse Objekte während Ihrer Sprungbewegung scheinbar in eine andere Richtung bewegen.

Augenyoga mit der Rasterbrille

Augenyoga Teil 1

Sehen Sie durch verschiedene Löcher der Rasterbrille, auf einer horizontalen Linie. Beim Wechseln zwischen den Öffnungen halten Sie Ihren Kopf still. Achten Sie hierbei auf mögliche Abweichungen Ihrer Sehfähigkeit (soll bedeuten: Auf alles, was Ihnen an Besonderheiten auffällt in Momenten, in denen Sie etwas nicht so wie erwartet erkennen können).

Augenyoga Teil 2

Sehen Sie in einer Zickzack-Bewegung mehrmals durch verschiedene Löcher im linken Bereich Ihrer Rasterbrille. Wiederholen Sie danach die Übung mit dem rechten Sichtbereich der Brille. Versuchen Sie Ihre Augen dabei nicht zu zwingen. Probieren Sie vielmehr, Ihren Blick so natürlich wie möglich schweifen zu lassen zwischen den diversen kleinen Sichtöffnungen der Brille. Nehmen Sie wahr, wie leicht (oder schwer) dieses Wandern Ihres Blickes geschieht.

Diese Übungen haben den Zweck, Ihnen zu helfen, Ihre Augen und Sehkraft wieder aktiv zu gebrauchen und dies auch bewusst zu tun. Nehmen Sie wahr, was Sie bei all dem sehen, in welcher Entfernung sich Objekte befinden, wie sich diese bewegen im Vergleich zu anderen Objekten, die ebenfalls in ihrem Blickfeld sind. Gerne erfahren wir auch hier, welche Erfahrungen Sie mit dieser Übung machen.

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