Falsche Sehgewohnheiten

Falsche Sehgewohnheiten

Eine große Mehrheit von uns hat ein paar Gewohnheiten, von denen kaum bekannt ist, wie extrem schlecht sie sich auf die Sicht auswirken. Ein Festhalten an diesen Gewohnheiten – und damit auch an falschen Handlungen – wird zur Folge haben, dass sich Ihre Sicht nicht verbessert, sondern oft sogar verschlechtert. Darum ist es wichtig, dass Ihnen klar ist, welche dieser Dinge Sie im Alltag besser nicht mehr tun sollten. Sind Ihnen diese falschen Handlungen einmal deutlich geworden, so werden Sie lernen (müssen), stets weniger davon zu tun bis diese ganz verschwunden sind. Und auch damit gehen Sie wieder einen Schritt Richtung natürlich schärfere Sicht.

Hören Sie auf, zu Starren!

Fast alle tun wir das: Starren. Wo Sie auch sind, sobald Sie dort um sich hin sehen werden Sie Menschen sehen, die etwas anstarren. Wenn wir starren, dann sehen wir eigentlich auf etwas, ohne es tatsächlich auch wahr zu nehmen. Sie sind dann mit den Gedanken anderswo. Und dieses Gefühl, eben ‚weg‘ zu sein ist vielleicht entspannend, doch in Wirklichkeit geschieht das Gegenteil: Dadurch, dass Sie Ihre Augen so zwingen, still zu stehen, setzen Sie Ihre Augenmuskulatur enorm unter Spannung. Das können Sie auch fühlen, wenn Sie nach einiger Zeit dann darauf achten, wie sich Ihre Augen anfühlen: Seltsam und gereizt. Auch werden Sie fest stellen, dass Ihre Sicht dann alles andere als optimal ist.

Wollen Sie auf natürliche Weise wieder gut sehen können, dann werden Sie mit dem Starren aufhören müssen!

Möchten Sie doch eben aus dem Alltag entfliehen und an Besseres denken als das, was Sie gerade umgibt, so können sie dies auch erreichen durch einfaches Schließen Ihrer Augen und Denken an schöne Dinge, die Sie in der Vergangenheit erlebt haben oder in der Zukunft erleben wollen. Auf diese Art gönnen Sie Ihren Augen echte Ruhe und kommen Sie danach entspannter weiter durch Ihren Tag.

Bewegen Sie sich, sitzen Sie nicht still!

Arbeiten Sie stundenlang an einem Computer, so werden Sie merken, dass Sie allmählich das Starren entwickeln. Das kommt nicht nur dadurch, dass Sie sich an das Starren gewöhnt haben. Sondern auch, weil Sie stets auf demselben Platz sitzen bleiben. Die Aussicht um Sie hin verändert sich dabei nicht bzw. kaum (abgesehen von Ihrem Bildschirm). Machen Sie dagegen einen Spaziergang oder betreiben Sie Sport, so verändert sich Ihre Umgebung dabei ständig. Es ist darum sehr wichtig, ab und zu eine Pause zu nehmen von allem, womit Sie beschäftigt sind: Sie können aufstehen, eine Runde laufen und sich vor allem umsehen und wahr nehmen, was um Sie herum geschieht.

Bleiben Sie auf einem Platz sitzen, wo die Welt um Sie hin stets gleich bleibt, dann werden Sie sehr bald Starren!

Bewegungsmangel ist weniger eine Sehgewohnheit als eine allgemeine Gewohnheit. Was Ihre Sehfähigkeit angeht, begünstigt es jedoch besonders, dass Sie weitere schlechte Gewohnheiten entwickeln (wie eben das Starren). Abgesehen davon ist dann auch meist nicht viel zu sehen. Weswegen es auch noch schwieriger wird, Ihren Augen etwas zu bieten und dadurch Motivation zu entwickeln, Dinge bewusst wahr zu nehmen.

Sich anstrengen, um scharf zu sehen

Alle von uns, die keine 100%ige Sicht haben (oder sogar noch bessere), kennen das gut: Sie sitzen irgendwo und wollen lesen, was z.B. auf einem Schild auf der anderen Seite der Straße geschrieben steht. Dies gelingt Ihnen auch beinahe, weshalb Sie sich dann auch besonders anstrengen, um tatsächlich alles lesen zu können. Sie kneifen Ihre Auen zusammen, verziehen das Gesicht und fixieren Ihre Sicht so lange, bis Sie die Schrift lesen können. In vielen Fällen werden Sie letztendlich dann wissen, was auf dem Schild steht. Und werden Sie denken, dass Sie Ihre Sicht mal kurz ‚verbessert‘ haben. Aber wäre das auch so, wenn Sie einfach zu dem Schild hin gelaufen wären, um normal gelesen hätten, was darauf steht?

Ihre Augen sind nicht dafür gemacht, um sich sehr stark an zu strengen, etwas zu sehen (auch in die Ferne starren genannt). Letztendlich wird das negative Auswirkungen haben!

Tatsache ist, dass Sie hiermit Ihre Sicht sogar verschlechtern. Denn durch Ihre Anstrengung, doch noch etwas zu sehen, verspannen Sie Ihre Augenmuskeln. Wodurch sich Ihre Sehkraft verringert. Ihre Augen sind nicht dafür gemacht, um auf diese Art zu sehen, zwingen Sie sie also auch nicht dazu. Sobald Sie sich das abgewöhnen werden Sie merken, dass Sie einfach auf eine viel entspanntere Art nach so einem Schild sehen werden. Womit Ihre Sicht ebenfalls deutlich klarer und schärfer wird, sehr im Gegensatz zum angestrengten Fixieren.

Spricht Sie diese Information an und finden Sie sie interessant, so raten wir Ihnen, sich eingehend mit der Bates Methode zu befassen. Hier gibt es das Originalwerk des Augenarztes Dr. W.H.Bates von dieser Webseite kostenlos herunterzuladen.

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