Oft gestellte Fragen

Oft gestellte Fragen zu Rasterbrillen

Diverse Geschichten kursieren zum Gebrauch von Rasterbrillen. Lesen sie hier die Antworten auf die meist gestellten Fragen über Rasterbrillen:

  1. Was ist eine Rasterbrille?
  2. Wie kann es sein, dass eine Rasterbrille funktioniert bei verschiedenen Menschen, die diverse Arten von Sichtabweichung haben und auch verschiedene Sehstärken?
  3. Wie funktioniert eine Rasterbrille?
  4. Wann hilft das Tragen einer Rasterbrille?
  5. Wie lange gibt es Rasterbrillen schon?
  6. Wieso sind Rasterbrillen noch nicht so bekannt?
  7. Worin unterscheidet sich eine konventionelle Brille von einer Rasterbrille?
  8. Sieht man mit einer Rasterbrille genauso scharf wie mit einer konventionellen Brille?
  9. Wer sollte eine Rasterbrille tragen?
  10. Wie wird eine Rasterbrille verwendet?
  11. Wann sollte eine Rasterbrille nicht verwendet werden?
  12. Wie kann eine Rasterbrille müde Augen verhindern?
  13. Lässt sich mit einer Rasterbrille die eigene Sicht verbessern?
  14. Ist es nicht lästig, durch diese kleinen Löcher zu sehen?
  15. Ersetzt eine Rasterbrille eine herkömmliche Brille?


Was ist eine Rasterbrille?

Eine Rasterbrille hat ein normales Brillengestell. Doch dort, wo bei herkömmlichen Brillen normalerweise die „Gläser“ eingesetzt sind, hat eine Rasterbrille eine undurchsichtige Kunststofffläche mit vielen kleinen Öffnungen, dem Raster. Bei manchen Exemplaren wie beispielsweise den Rasterbrillen von Clear Vision Hawaii besteht der Sichtbereich nicht aus undurchsichtigem Kunststoff, sondern aus einem weichen und flexiblen Material, das nicht verbogen werden oder zerbrechen kann. Eine Rasterbrille hat also keine individuell verstärkten Gläser, sondern ist für alle Nutzer/-innen gleich gefertigt. Der größte Unterschied besteht in dem Abstand der kleinen Sichtöffnungen zueinander und in der Größe dieser Sichtöffnungen selbst.

Wie kann es sein, dass eine Rasterbrille funktioniert bei verschiedenen Menschen, die diverse Arten von Sichtabweichung haben und auch verschiedene Sehstärken?


Das Tragen einer Rasterbrille bewirkt, dass ankommende Lichtstrahlen – die für die Sehfähigkeit sorgen – direkt auf Ihre Retina, die Netzhaut, treffen. Und diese Wirkung, die durch die kleinen Öffnungen der Brille erzielt wird, hat stets denselben Effekt auf das Auge, unabhängig von der Art der Sehschwäche.

Wann hilft eine Rasterbrille?

Prinzipiell kann jede(r) Nutzen aus dem Gebrauch einer Rasterbrille ziehen. Die Wirkungsweise der Brille ist stets dieselbe (d.h. die Brille ist nicht individuell gefertigt). Das Tragen einer Rasterbrille hilft allen dabei, scharf zu sehen: Diese Brille lässt einfallende Lichtstrahlen – die für die Sehfähigkeit sorgen – direkt auf die Retina, die Netzhaut, treffen. Und diese Wirkung durch die kleinen Öffnungen der Brille hat stets denselben Effekt auf das Auge, unabhängig von der Art der Sehschwäche. Damit kann eine Rasterbrille in den meiste Fällen ein ausgezeichnetes Hilfsmittel sein, um auf natürliche Art Ihre Sehkraft zurück zu gewinnen, sofern Ihre Sehabweichung nicht mehr als -6 Dioptrien beträgt. Dies gilt um so mehr, wenn Sie auch regelmäßig damit Sehübungen wie die hier beschriebenen machen. Eine Rasterbrille können Sie hiervon abgesehen auch als Ersatz für eine herkömmliche Lesebrille verwenden bei allen Tätigkeiten, für die Sie normalerweise eine verwenden (Buch oder Zeitung lesen, Menükarten in Restaurants). Ebenso kann eine Rasterbrille dafür sorgen, dass Sie Inhalte, die bei Präsentationen oder einem Kurs vorn im Raum auf dem Bildschirm gezeigt werden, gut lesen können: Nur zwei von vielen möglichen Verwendungsarten.

Wie funktioniert eine Rasterbrille?

Um scharf sehen zu können, müssen ankommende Lichtstrahlen direkt hinter Ihrem Auge auf der Retina zusammen treffen. Sehen Sie derzeit unscharf, so bedeutet dies, dass die Lichtstrahlen entweder an einem Punkt vor Ihrer Retina zusammen treffen oder an einem Punkt hinter der Retina. Da Sie stets nur durch eines der kleinen Löcher gleichzeitig sehen können, treffen ankommende Lichtstrahlen durch die Pupille direkt auf Ihr Auge. Und landen sie stets direkt auf Ihrer Netzhaut. Das Bild, das Sie sehen, wird hierbei etwas dunkler ausfallen, weil auch weniger Licht in Ihre Augen gelangt. Doch Sie werden immer ein scharfes Bild bekommen. Lesen Sie hier mehr über dieses Funktionsprinzip

Wann hilft das Tragen einer Rasterbrille?

Fast alle, die verschwommen sehen, können durch eine Rasterbrille hindurch scharf sehen. Eine Rasterbrille funktioniert für Menschen mit müden Augen, für Kurzsichtige, Weitsichtige, sie hilft bei Astigmatismus und auch bei Menschen, deren Sehvermögen mit dem Alter zur Weitsichtigkeit geworden ist. Haben Sie eine Abweichung, die stärker ist als 6 Dioptrien, dann wird Ihnen die Brille jedoch nicht genügend helfen. Auch wirkt die Brille nicht, wenn Sie es mit grünem Star (auch Glaukom genannt)  oder einer Makuladegeneration zu tun haben: Dies sind Augenerkrankungen, die durch beschädigte Sehnerven verursacht werden.

Wie lange gibt es Rasterbrillen schon?

Die Idee und das Konzept der Rasterbrille sind nicht neu, sie existieren sogar bereits seit über 500 Jahren. Die erste bekannte Version dieser Brillen wurde von einem 1573 geborenen Wissenschaftler Christoph Scheiner entworfen. Im Jahr 1934 wurde in den Vereinigten Staaten ein Patent angemeldet. Die englische Bezeichnung für die Rasterbrille lautet “Pinhole Glasses”.

Wieso sind Rasterbrillen noch nicht so bekannt?

Obwohl die Rasterbrillen in ihrer heutigen Form schon seit 1934 existieren, sind sie noch nicht sehr bekannt. Die Gründe dafür, dass die Brillen sich noch nicht weit verbreitet haben – sind wahrscheinlich drei: Erstens sehen sie etwas seltsam aus. Und weil viele Leute sie noch nicht kennen, kann man mit einigen Kommentaren und Fragen rechnen, wenn man so eine Brille trägt. Zweitens wird uns schon von Kindesbeinen an erzählt, dass eine Brille mit verstärkten Gläsern die einzige Methode sei, Abweichungen des Sehvermögens zu korrigieren (in unseren Tagen wird es sogar stets ’normaler‘, sich deshalb Augenoperationen zu unterziehen). Und drittens gibt es seitens der etablierten Brillen- und Kontaktlinsenindustrie einen starken Widerstand gegen Rasterbrillen. Würde die Rasterbrille ein weit verbreitetes und allseits akzeptiertes Hilfsmittel, so gingen dieser etablierten Industrie Milliarden an Einnahmen verloren. Die Rasterbrille ist nämlich um ein Vielfaches billiger. Und man könnte die Hälfte aller weltweit verschriebenen Brillen ersetzen durch Rasterbrillen.

Was ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Brille und einer Rasterbrille?

Der Hauptunterschied zwischen einer herkömmlichen Brille mit verstärkten Gläsern und einer Rasterbrille ist, dass die Sicht bei einer Rasterbrille auf natürliche Weise wieder scharf wird. Wohingegen sie bei einer Brille mit verstärkten Gläsern künstlich „verschärft“ wird. Das Tragen einer Rasterbrille kann das Sehvermögen nicht schwächer machen – ganz im Gegenteil zu einer herkömmlichen Brille mit verstärkten Gläsern. Auch kann das Tragen einer herkömmlichen Brille in Kombination mit vielen Stunden Computerarbeit für übermüdete Augen sorgen sowie für Kopfschmerzen oder gereizte Augen. All dies geschieht nicht beim Tragen einer Rasterbrille. Nur in zwei Punkten hat eine herkömmliche Brille einen Vorteil im Vergleich zu einer Rasterbrille: Rasterbrillen können nicht gut im Dunkeln gebraucht werden, da durch den geringeren Lichteinfall bei diesen Brillen das gesehene Bild allgemein etwas dunkler wird. Auch verringert sich mit einer Rasterbrille Ihre periphere Sicht, weswegen Sie mit einer solchen Brille nicht Auto fahren können.

Kann man mit einer Rasterbrille genauso scharf sehen wie mit einer herkömmlichen Brille?

Mit einer Rasterbrille können Sie genauso scharf sehen wie mit einer herkömmlichen Brille mit verstärkten Gläsern. Die große Mehrheit von uns wuchs auf mit der Information, dass die einzige Methode, um die eigene Sicht zu verbessern, das Tragen einer herkömmlichen Brille oder von Kontaktlinsen sei. Doch werden selbst Menschen, die bereits jahrelang eine Brille oder Kontaktlinsen tragen fest stellen, dass Sie beim Tragen einer Rasterbrille scharf sehen können.

Wer sollte eine Rasterbrille tragen?

Eine Rasterbrille kann von allen getragen werden, die verschwommen sehen. Es ist dabei unerheblich, ob Sie jung oder alt sind. Lediglich bei einer Sichtabweichung von mehr als 6 Dioptrien werden Sie mit einer Rasterbrille nicht scharf sehen. Doch in den anderen Fällen gilt: Egal, ob Sie noch jung sind und beispielsweise Kurzsichtigkeit entwickelt haben oder ob Sie Ende 40 und weitsichtig sind, eine Rasterbrille wird Ihnen stets helfen.

Wie wird eine Rasterbrille verwendet?

Die Brille kann als Alternative zu einer herkömmlichen Lesebrille gebraucht werden. Und auch zum Sehen aus der Entfernung, wie z. B. zum Lesen von einer Unterrichtstafel vorne im Saal, beim Fernsehen, im Kino oder bei einer Sportveranstaltung. Lesen Sie hier mehr zur Verwendung einer Rasterbrille.

Wann sollte eine Rasterbrille nicht verwendet werden?

Sie können keine Rasterbrille tragen beim Autofahren (oder bei sonstiger aktiver Teilnahme am Straßenverkehr). Dies ist verboten, weil das Tragen dieser Brillenart Ihre periphere Sicht (Seitensicht) verringert.

Wie kann eine Rasterbrille müde Augen verhindern?

Da minder Licht auf Ihre Augen trifft, werden Sie Ihre Augen weniger ermüden.

Lässt sich mit einer Rasterbrille die eigene Sicht verbessern?

Obwohl viele Verkäufer einer Rasterbrille behaupten,, dass bereits das tägliche Tragen einer solchen Brille Ihre Sicht verbessert, ist bislang noch nicht bewiesen, dass dies tatsächlich geschieht. Was auf jeden Fall wahr ist, ist dass Sie nicht mehr die negativen Nebenwirkungen einer Brille mit verstärkten Gläsern erfahren werden. Lesen Sie auf dieser Seite mehr über die Möglichkeiten, Ihr Sehvermögen auf natürliche Art zu verbessern.

Ist es nicht lästig, durch diese kleinen Löcher zu sehen?

Sehen durch ein solches Raster ist tatsächlich sehr anders als das Sehen durch normale Brillengläser. Doch überwiegen für die meisten der Nutzer/-innen die Vorteile einer Rasterbrille. Weswegen sie sich auch die Zeit nehmen, um sich an das Sehen mit einer solchen Brille zu gewöhnen. Es gibt nur eine einzige Methode, um heraus zu finden, ob auch Sie sich an einen Rasterbrille gewöhnen könnten: Testen Sie selbst eine Rasterbrille.

Ersetzt eine Rasterbrille eine herkömmliche Brille?

Wo es um deren Einsatz als Lesebrille geht: Ja! Geht es jedoch um die Funktionen einer normalen Brille, so liegt die Sache etwas anders. Viele Menschen tragen eine Brille beim Autofahren. Das ist mit einer Rasterbrille nicht möglich. Deshalb müssten Sie in diesem Fall noch stets eine herkömmliche Sehhilfe tragen. Möchten Sie jedoch beginnen, Ihre Sehkraft auf natürliche Weise zurück zu bekommen, auf Basis der Bates Methode, dann ist es am Besten, wenn Sie Ihre herkömmliche Brille überhaupt nicht mehr aufsetzen.

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